Der RegioSprinter

Fahrgastraum

 

Lokaltog

Auffallend ist die 2+2-Bestuhlung, welche sonst nur der Otmar-Alt-Sprinter der Rurtalbahn besitzt. Dies sorgt für einen etwas breiteren, vor allem jedoch gerade gestalteten Gang und ebenso mehr Platz am Sitz direkt. Nur bedingt zu erkennen ist die undurchsichtige Türe zum Führerstand, welche bei den deutschen Fahrzeugen durchsichtig ist. Die dänischen Vorschriften sind hier etwas strenger. Selbst bei den ICE-TD der Deutschen Bahn müssen die Lounge-Scheiben in Dänemark auf undurchsichtig geschaltet werden.

Während die alte "Haltestellenanzeige" eigentlich keine ist (sie zeigt nur die Tarifzone, STOP und die Uhrzeit an), wurde bei der neuen Variante ein wenig mehr Wert auf Fahrgastinformation gelegt. Neben Datum und Uhrzeit, welche im Wechsel mit der nächsten Haltestelle bzw. dem Fahrtziel erscheint, ist auch hier die Tarifzone vermerkt. Die Kennzeichnung von Bedarfshalten erfolgt genauso wie der STOP-Hinweis im Wechsel der zuerst genannten Variablen. Neben einer neuen Anzeige wurde den Fahrzeugen auch ein Ansagenmodul spendiert. Die eingebauter Kamera liefert dem Lokführer ein permanentes Live-Bild aus dem Fahrgastraum.

Ähnlich wie bei der Rurtalbahn befindet sich ein Linienplan über den Türen. Dieser verweist auch direkt auf das anfallende Bußgeld, welches bei Schwarzfahren droht. Der Entwerter wird aufgrund von elektronischen Tickets (deren Check-In und -Out-Punkte jeweils auf dem Bahnsteig montiert sind) nicht sehr häufig benutzt, erfüllt seinen Zweck zur Nutzung von Strippenkarten jedoch voll und ganz.


Rurtalbahn

  

Ein Foto vom alten Fahrgastraum. Während der zweiten Hauptuntersuchung wurden unter anderem andere Sitzbezüge aufgezogen, welche jetzt nun dunkelblau sind. Darauf sind kleine rote Vierecke aufgebracht. Kurz vor den Türen zu erkennen sind die Fahrradhalter, welche gerade für den Verkehr in der Eifelregion eine gute Einrichtung darstellen. 

  

Einzigartig bei der Rurtalbahn sind die verbauten Klimaanlagen beim Otmar-Alt Sprinter. Auch die Fahrzeuge der NÖVAG haben ähnliche Anlagen erhalten, allerdings pro Fahrzeug in höheren Stückzahlen. Da diese Klimaanlagen nur kalte Luft blasen und nicht beispielsweise Feuchtigkeit im Fahrzeug einsammeln, sind dies keine vollwertigen Klimaanlagen. In der Regel werden diese Anlagen nur in Kleinbussen eingebaut - der Vorteil ist die Möglichkeit der einfachten Nachrüstung im Fahrzeug. Das geringe Gewicht hat zudem kaum Auswirkungen auf die Statik.


Vogtlandbahn

Auch hier zunächst ein grober Überblick. Auf beiden Fotos relativ gut zu erkennen ist der "grüne Block", in dem sich die nachgerüstete Toilette befindet. Der Innenraum hier wurde weitestgehend in grün gehalten. Jedoch gab es auch hier in der zweiten Hauptuntersuchung Änderungen.

Ein Beispielbild von der modernisierten Ausstattung der Vogtlandbahn: Weitestgehend wurden die Fahrzeuge an das neue Design angepasst, welches auch die Fahrzeuge der Baureihe 650 tragen. Deutlich ins Auge trifft der neue orangefarbene Fußboden und die neuen Sitzbezüge, wobei hier eine Komfortsteigerung durch neue und bessere Polsterung stattgefunden hat.

Kleinigkeiten wie eine Fußmatte im Eingang machen das Reisen am Ende doch ein wenig besser. So wird dort der erste Schmutz abgefangen und der übliche Boden bleibt so gut wie frei von Dreck. Eine LCD-Innenanzeige informiert über den nächsten Halt sowie den Haltewunsch für Bedarfhaltestellen.

Direkt neben dem Einstiegsbereich auf der toilettenlosen Fahrzeugseite befindet sich ein Fahrkartenautomat. Früher befand sich dieser (anderes Modell) direkt im Türbereich an den Zugängen zum Hochflurbereich. Seit der Modernisierung im Zuge der zweiten Hauptuntersuchung kommen diese Automaten (im Bild) nicht mehr zum Einsatz und wurden durch ein neues Modell ersetzt. Ein Manko an den alten Automaten war die Tatsache, dass diese keine 20 Cent-Stücke annahmen. Auch die Bedienung soll durch die neuen Automaten erleichtert werden.